Mit Schreiben am 19. Mai werden die Gymnasien vom Staatsministerium darüber informiert, dass der Bayerische Ministerrat mit Blick auf abgelaufene Urlaubszeiten bei Eltern eine Ausweitung der Notbetreuung für die Jgst 5 und 6 am Gymnasium während der Pfingstferien beschlossen hat. An den acht Werktagen der Pfingstferien wird für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6, die eine Notbetreuung benötigen und darauf einen Anspruch haben, an der Schule eine Notbetreuung von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr eingerichtet. Wie schon in den Osterferien soll die Betreuung durch Lehrkräfte erfolgen. Eine Verpflegung durch die Schule (Pausenverkauf oder Mensa) für die betreuten Schülerinnen und Schüler ist nicht möglich, so dass die Erziehungsberechtigten selbst für die Verpflegung Sorge tragen müssen.

Um den Schulen einen entsprechenden Vorlauf für die Planung zu ermöglichen, müssen die Erziehungsberechtigten die Anmeldung ihrer Kinder der Schule spätestens eine Woche vor den Pfingstferien übermitteln (bis Fr. 22.05). Das entsprechendes Formblatt können Sie hier oder auf der Homepage des Staatsministeriums (https://www.km.bayern.de/suche.html?u=1&t=9999&m=1&s=Notbetreuung) downloaden.

Viel wurde in den letzten Wochen und Monaten von der Politik und den Medien zur Corona-Krise und zum Umgang mit den Schulen gesprochen. Das Herz aller Schulen, die Schülerinnen und Schüler, kamen dabei deutlich seltener zu Wort, obwohl sie mit den Lehrkräften und Eltern zusammen ganz eigene Sichtweisen, Sorgen, Kritik, Gedanken und Gefühle dazu haben. Was sie in den vergangenen Wochen gedacht, gefühlt und erlebt haben, haben die Gaimersheimer Oberstufenschüler nun in einer abwechslungsreichen, spannenden Sammlung von Texten zusammengetragen.

Der 2. allgemeine Elternsprechabend (Jgst. 5-12), der ursprünglich auf den 28.04.2020 angesetzt war, muss nun endgültig abgesagt werden.

Ab Mo. 18. Mai beginnt der sog. Präsenzunterricht für unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6. Dazu werden die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen (A und B) eingeteilt. Der Unterricht an der Schule findet durch die jeweilige Fachlehrkraft im wöchentlichen Wechsel statt – und in der einen Woche als Präsenzunterricht und in der folgenden Woche in Form des „Lernens zu Hause“. Am Mo. 18. Mai werden wir mit den „B-Schülern“ im Präsenzunterricht beginnen, die „A-Schüler“ werden weiterhin den Unterricht im Rahmen des Lernens Zuhause erfahren. Ab Mo. 25. Mai verläuft es umgekehrt, d.h. die A-Schüler sind in der Schule, die B-Schüler werden über „Homeschooling“ schulisch versorgt. Besonderer Wert wird gerade am Anfang auf die Maßnahmen zum Infektionsschutz gelegt, insbesondere im Hinblick auf die Hygiene und die Einhaltung des Abstandsgebots.
Informationen zu den Stundenplänen und die Auflistung, welche Schülerin / welcher Schüler zur A- oder B-Gruppe gehört, erfolgen über einen Elternrundbrief rechtzeitig vor dem Beginn des ersten Präsenzunterrichts, möglicherweise auch erst im Zuge des Wochenendes. Leider ist eine schneller Information (noch) nicht möglich, da die Schule nur sehr kurzfristig konkrete Anweisungen erhält oder diese sogar noch ausstehen.

Nach derzeitiger Planung wird es A- bzw. B-Wochen auch für die übrigen Jahrgangsstufen ab Mo. 15. Juni geben. Weiteres wird über Elternrundbriefe mitgeteilt werden, die wir aus den oben genannten Gründen noch nicht übermitteln können. Wir bitten um Verständnis.

Neben den bisher schon bestehenden Berechtigungen (Tätigkeiten eines Erziehungsberechtigten in einem Beruf der kritischen Infrastruktur, Erwerbstätigkeit einer/eines Alleinerziehenden, Besuch des Präsenzunterrichts durch Abschlussschülerinnen und -schüler) sind ab 11. Mai 2020 zusätzlich folgende Personengruppen umfasst:

  1. Ein Erziehungsberechtigter nimmt als Vor- oder Abschlussschülerin oder -schüler am Schulunterricht teil und ist aus diesem Grund an der an der Betreuung seines Kindes gehindert. Mitumfasst sind jedoch auch Erziehungsberechtigte, die
    • an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme zum nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses oder eines gleichwertigen Schulabschlusses gemäß § 53 SGB III teilnehmen und zur Externenprüfung angemeldet sind,
    • an einer staatlich geregelten Fortbildung nach §§ 53 ff. BBiG und § 91 Abs. 1 Nr. 7 und Nr. 7a HWO teilnehmen oder
    • an einer überbetrieblichen Umschulung nach §§ 58 ff. BBiG sowie einer Centerqualifizierung (Anpassungsqualifizierungen inkl. Teilqualifizierungen nach § 69 BBiG) teilnehmen.
  1. Ein/e Alleinerziehende/r nimmt an Bildungsangeboten teil und ist aus diesem Grund an einer Betreuung des Kindes gehindert. Hierunter zählen neben den in Nr. 1 genannten Personengruppen auch Alleinerziehende, die
    • an einer staatlichen, staatlich anerkannten oder kirchlichen Hochschule immatrikuliert sind oder an einer Einrichtung studieren, die gem. Art. 86 Abs. 1 oder 2 BayHSchG Studiengänge durchführt,
    • eine in Studien- oder Prüfungsordnungen vorgeschriebene berufspraktische Tätigkeit verrichten,
    • zu ihrer bzw. seiner Berufsausbildung mit oder ohne Arbeitsentgelt beschäftigt sind.

Die sonstigen bisherigen Voraussetzungen bleiben bestehen.

Vorgaben:

Das Staatsministerium hat folgende Vorgaben zur Ausweitung der Notfallbetreuung für Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Jahrgangsstufe zur Bedingung gemacht:

Das Betreuungsangebot darf bereits in Anspruch genommen werden, soweit und solange

  • ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist oder
  • eine Alleinerziehende bzw. ein Alleinerziehender erwerbstätig ist oder
  • ein Erziehungsberechtigter als Vor- oder Anschlussschülerin oder -schüler am Schulunterricht teilnimmt (genaueres hierzu finden Sie hier) oder
  • eine Alleinerziehende bzw. ein Alleinerziehender an Bildungsangeboten teilnimmt (genaueres hierzu finden Sie hier).

Erforderlich bleibt aber weiterhin,

  • dass der Erziehungsberechtigte aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist und
  • dass das Kind
    • nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann
    • keine Krankheitssymptome aufweist,
    • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person steht oder seit dem Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sind und es keine Krankheitssymptome aufweist, und
    • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

Eine aktualisierte Erklärung zur Teilnahme an der Notfallbetreuung finden Sie je nach den drei Fallvarianten unterscheiden hier:

 

Umfang der Betreuungsleistungen

Die Notfallbetreuung erstreckt sich weiterhin auf den Zeitraum der regulären Unterrichtszeit dieser Schülerinnen und Schüler. In den Fällen, in denen diese Schülerinnen und Schüler an der offenen Ganztagsbetreuung angemeldet sind und die auch für die Zeiten der Anmeldung an der oGTS eine Betreuung benötigen, wird diese sichergestellt. Dies muss jedoch rechtzeitig der Schule mitgeteilt werden.

Eine Notfallbetreuung bis 16 Uhr steht nur für solche Schülerinnen und Schüler zur Verfügung,

  • welche regelmäßig an einem schulischen Ganztagsangebot oder der Mittagsbetreuung teilnehmen und/oder
  • ausschließlich nur, wenn deren Erziehungsberechtigte in einem Beruf der kritischen Infrastruktur tätig sind.

Das „Lernen zuhause“ kann auch Zeitfenster umfassen, in denen üblicherweise schulische Ganztagsangebote vorgesehen sind. Auch in diesen Fällen ist unbedingt rechtzeitig vorher die Schule zu informieren, damit die elektronische Betreuung im Rahmen der offenen Ganztagsschule für die Kinder, die bereits bei der oGTS angemeldet sind, übernommen werden kann.

Der Tag der Schulpräsentation, zuletzt verschoben auf Freitag, den 24.04.2020, muss aufgrund der aktuellen Gefährdungslage (Corona-Virus) leider entfallen. Informationen zur Anmeldung und eine ausführliche Vorstellung unserer Schule finden Sie demnächst hier auf unserer Homepage.

Die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus ergriffenen schulischen Maßnahmen haben auch Auswirkungen auf das Anmeldeverfahren für die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 5 der Gymnasien und den Probeunterricht. Bis auf Weiteres gelten folgende Regelungen:

In der Woche vom 20.04.2020 bis 26.04.2020 wird wie vor den Osterferien der "Unterricht zu Hause" mit von den Lehrkräften bereitgestellten Materialien fortgesetzt. Näheres auch für die Zeit danach folgt in Kürze, zusätzlich wird es bald einen Elternbrief mit weiteren Informationen geben.

Auch vor den Aufführungen des Oberstufentheaters macht die derzeitige Lage nicht Halt. Da es nach den Ferien zu zahlreichen terminlichen Verschiebungen kommt und auch nicht ausgeschlossen werden kann, dass weitere Veränderungen im Schulablauf auftreten, werden die Aufführungstermine des Stücks „Lysistrata“ (31.03.20 & 01.04.20) ersatzlos abgesagt. Der Theaterkurs bedauert dies zwar sehr, doch schien es in diesem Fall die beste und einzige Möglichkeit zu sein.

Seit dieser Woche ist nun klar, dass der 20. Halbmarathon in Ingolstadt, der am 09. Mai stattgefunden hätte, ebenfalls abgesagt ist. Dies betrifft demzufolge auch unsere bereits angemeldeten Schüler-Staffeln. Die Veranstalter bemühen sich um einen Ersatztermin im Herbst, doch gibt es hierfür noch keine weiteren Angaben. Sobald Näheres dazu bekannt wird, werden wir natürlich alle Läufer rechtzeitig informieren. Man kann sich aber auch unter der Homepage https://www.halbmarathon-ingolstadt.net/ auf dem Laufenden halten. 

Hinweise des Kriseninterventions- und Bewältigungsteams (KIBBS) und der Bayerischen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen finden Sie hier.

Mit KMS vom 18.03.2020 gibt das Staatsministerium bekannt, dass die Abiturprüfungstermine geändert werden. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass  aufgrund der dynamischen Entwicklungen weitere Veränderungen im Ablauf der Abiturprüfung 2020 aus heutiger Sicht nicht ausgeschlossen werden können.

Es ergibt sich folgender neuer Terminplan für die Abiturprüfung 2020:

Schriftliche Prüfungen
20. Mai: Deutsch
26. Mai: Mathematik
29. Mai: 3. Abiturprüfungsfach (mit Französisch)

Kolloquiumsprüfungen
Erste Prüfungswoche: Montag, 15. Juni mit Freitag, 19. Juni 2020
Zweite Prüfungswoche: Montag, 22. Juni mit Freitag 26. Juni 2020

Die mündlichen Zusatzprüfungen sind bis Freitag, 3. Juli abzuschließen; sie sind erst nach Bekanntgabe der Ergebnisse der fünf Abiturprüfungsfächer abzuwickeln.

Die Entlassung der Abiturientin-nen und Abiturienten findet voraussichtlich in der zweiten Juliwoche statt.

Die neu festgesetzten zentralen Prüfungstermine gelten auch für die Abiturprüfung für andere Bewerber. Das vierte schriftliche Prüfungsfach soll nach Möglichkeit vor den Pfingstferien terminiert werden. Die Prüfungen des zweiten Prüfungsteils finden in der Regel nach den Pfingstferien statt.

Zur weiteren Ausgestaltung des Terminplans erfolgen die Informationen rechtzeitig.

Das Staatsministerium hat beschlossen, ab Montag, 16.03.2020, zunächst bis zum Ende der Osterferien am 19.04.2020 alle Schulen zu schließen. Das soll dazu beitragen, die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu bremsen. Zugleich versicherte der Ministerpräsident, dass sich kein Schüler Sorgen machen müsse, bei den Abiturprüfungen einen Nachteil zu haben.

Es findet zwar kein Unterricht in der Schule statt, aber den Kindern werden Materialien auf mebis zur Verfügung gestellt, die sie zu Hause bearbeiten müssen. Nähere Informationen dazu gehen den Eltern per ESIS Infobrief im Laufe des Wochenendes zu. Wir bitten die Mails regelmäßig daraufhin zu überprüfen.

Wir sind uns bewusst, dass auf die Familien einige Unannehmlichkeiten zusätzlich hinzu kommen. Aber sie dienen letztlich der Gesundheit aller!

Zwar liegt der Schulskikurs der Jahrgangsstufe 7 in einem Gebiet, das bis heute nicht von einer Reisewarnung betroffen ist. Aber aufgrund der aktuellen Gefährdungslage hat sich die Schulfamilie des Gymnasiums Gaimersheim dazu entschlossen, den Skikurs (So. 15. - Fr. 20. März) auf Sa. 12. - Do. 17.12.2020 zu verschieben. Der Betreiber der Unterkunft hat uns zugesagt, dass er die bereits geleisteten Zahlungen mit der Dezemberfahrt gegenrechnet. Auch das Busunternehmen hat ein Entgegenkommen signalisiert. Mit den Liftbetreibern sind wir noch in Verhandlungen.

Ein Hinweis laut amtlicher Verlautbarung des Gesundheitsministeriums:

Schülerinnen und Schüler, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet keine Schule besuchen. Erziehungsberechtigte sollen dies telefonisch der Schule anzeigen. Am Robert-Koch-Institut finden Sie eine aktuelle Liste der Risikogebiete. Reiserückkehrer mit Symptomen sollen telefonisch Kontakt mit ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt aufnehmen.